Recht unerwartet konnten die Reblandmädels bereits am vorletzten Spieltag die Meisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg feiern.


Mit dem eigenen Sieg und der gleichzeitigen Niederlage des TV Nellingen gegen den TuS Schutterwald ist der Titel den Mädels um Spielführerinnen Karen Klöpfer und Fabi Gaumet nicht mehr zu nehmen.

Doch erst einmal zum Spiel. Das Team wusste, dass Nellingen verloren hatte und ein Heimsieg den Titel vorzeitig sichern konnte. Drei schnelle Tore von Stephie Elies, Fitore Aliu und Karla Höhne sollten Sicherheit bringen. Aber nein, durch eigene Fehler schafften es die Mädels nicht sich abzusetzen. Erst nachdem das Trainerteam Manz/Oser nach 15 min beim 9:6 eine Auszeitkarte legte, kam mehr  Ruhe ins Spiel (13:7, 16:10). Erfolgreich dabei nicht nur die schnellenTempogegenstöße sondern auch schön rausgespielte Tore über Anna Bönte und Janina Horn am Kreis. Auch die Abwehr vor Naomi Baumann mit dem Mittelblock um Laetitia Quist und Stephi Elies stand an diesem Tag sehr gut. So bedeutete der Halbzeitstand von 21:14 schon eine Vorentscheidung.

Für die zweite Halbzeit hieß es nun Ruhe bewahren und sicher spielen. Karen Klöpfer operierte gewohnt souverän auf der Mittelposition. Rückraum sowie  Außen trafen im Minutentakt und so war das Spiel nach 37 Minuten beim 29:17 gelaufen. Fabienne Gaumet am Kreis, sowie Janina Jülg und Mareike Ast auf den Halbpositionen setzen ebenfalls ihre Akzente. Die Trainer rotierten komplett durch und so erhielten alle Spielerinnen auch ausreichend Einsatzzeit. Ein wunderbarer Kempa-Treffer zum 40:24 von Stephie Elies, war dann die spielerische Krönung eines schönen und erfolgreichen Handballtages, an dem am Ende auch noch Lena Marie Strack zu ihrem ersten Einsatz im Tor der Oberliga A-Mädels kam.

Nach Abpfiff durften letztlich ALLE diese Meisterschaft feiern - auch die Langzeitverletzten Svenja Wunsch und Mara Fink waren dabei. Für den Großteil des Team war es nach der BWOL B-Jugend Meisterschaft im letzten Jahr der zweite überregionale Titel. Verdient in jedem Fall, da gegen die direkten Verfolger alle vier Spiele gewonnen wurden. Jetzt heißt es, das letzte Spiel mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu bestreiten und gestärkt mit einem weiteren Triumpf in der langen Erfolgsgeschichte der SG-Mädels, in die im Mai anstehende Jugend-Bundesligaqualifikation für die Saison 18/19 zu gehen. (Bericht:  Wolfgang Elies)

SG Kappelwindeck/Steinbach - TSV Birkenau 44:27 (21:14)

SG Kappelwindeck/Steinbach: Lena Marie Strack, Janina Jülg (4), Fabienne Gaumet (1), Karen Klöpfer (2/1), Janina Horn (4), Mareike Ast (1), Fitore Aliu (9), Karla Höhne (5), Stephanie Elies (6), Anna Bönte (2), Laetitia Quist (10), Naomi Baumann; Trainer: Arnold Manz

TSV Birkenau: Annira Klink, Marie Harbarth (2), Ina Scheffler (8/3), Michelle Schütz, Hanna Stilgenbauer, Hannah Lampert (2), Hanna Jaap (2), Angelina Schreyer (3), Lea Schmitt (4), Dana Pozarycki, Danijela Rajic (6); Trainer: Dr. Stefan Schmitt

Schiedsrichter: Uwe Wunsch (TV Sandweier)

Gelb: - / Angelina Schreyer (2.) (10:41)

Strafminuten: 0:2

2 Minuten: - / Hanna Jaap (38:29)

SG Kappelwindeck/Steinbac  TSV Birkenau

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