Nach nur einem Spiel nun eine mindestens fünfwöchige Spielpause: Die Landesliga-Handballer der SG Gutach/Wolfach mit Trainer Frank Sepp in der Halbzeit bei der Niederlage in Steißlingen. ©Verein
Nach nur einem Spiel nun eine mindestens fünfwöchige Spielpause: Die Landesliga-Handballer der SG Gutach/Wolfach mit Trainer Frank Sepp in der Halbzeit bei der Niederlage in Steißlingen. ©Verein Wegen steigender Infektionszahlen sind Unsicherheit und Verantwortung zu groß aus Sicht der Leitung der Spielgemeinschaft. Bis einschließlich 29. November pausieren Frauen und Männer in Landesliga.

Die HSG Ortenau Süd setzt bis Ende November den Spielbetrieb aus. ©Iris Rothe
Die HSG Ortenau Süd setzt bis Ende November den Spielbetrieb aus. ©Iris Rothe

Als erster Verein in der Region haben am Dienstag die Handballer der HSG Ortenau Süd die Konsequenzen aus der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie gezogen und bis Ende November den Spielbetrieb eingestellt. „Wenn vom Verband keine generelle Unterbrechung des Spielbetriebs  kommt, müssen wir eben lokal reagieren“, sagte HSG-Leiter Hansjörg Koller gegenüber unserer Zeitung.

Eine leidenschaftliche und kämpferische Mannschaftsleistung war es, die den Männern aus Mimmenhausen die beiden Punkte einbrachte. Dies spiegelt sich auch auf dem Spielberichtsbogen wieder. Jeder Spieler konnte sich als Torschütze eintragen. Aus dem Kollektiv herauszuheben sind allerdings Alex Baur, Markus Allgaier sowie das Torhüterduo. Gerade diese Spieler konnten in den heißen Phasen des Spiels, durch starke Einzelaktionen die Mannschaft aus St. Georgen etwas mehr auf Abstand halten.

Mit 30:26 setzte sich am Sonntag der TV Herbolzheim im Duell der Südbadenliga bei der SG Köndringen/Teningen II durch.

Der junge Dustin Ammel (am Ball) konnte die Freiräume nutzen, die nach der Manndeckung an Bastian Funke entstanden sind. ©Christoph Breithaupt
Der junge Dustin Ammel (am Ball) konnte die Freiräume nutzen, die nach der Manndeckung an Bastian Funke entstanden sind. ©Christoph Breithaupt Zuletzt hatte Südbadenligist HTV Meißenheim bereits mehrfach Ansätze gezeigt. Am Samstag klappte es dann beim 29:28 (14:15) gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach endlich mit den ersten Punkten. 

Mit einem 26:26 Unentschieden, bei dem die SG Muggensturm/Kuppenheim krankheitsbedingt auf die Routine von Robin Welzer und Ricardo Hörth verzichten musste, musste man sich beim Aufsteiger TVS Baden-Baden zufrieden geben. Der Grund für diesen Punktverlust ist dann auch schnell gefunden.

Julian Seigel musste nach 45 Minuten vom Feld, Tim Heuberger (r.) war am Kreis chancenlos. ©Christoph Breithaupt
Julian Seigel musste nach 45 Minuten vom Feld, Tim Heuberger (r.) war am Kreis chancenlos. ©Christoph Breithaupt Kurz vor Ende hatte Nico Baumann nur noch einen einsetzbaren Feldspieler auf der Bank – es zeigt das große Problem des TuS Schutterwald in diesen eh schon schwierigen Wochen. „Es hapert nicht nur spielerisch, sondern auch am Personal“, stellte der Coach des Oberligisten nach der 23:27 (11:14)-Heimniederlage im Südbaden-Derby gegen den TVS Baden-Baden nüchtern fest.

Am vierten Spieltag in der Handball Landesliga hatte der bis dato punktelose TuS Großweier in eigener Halle die ebenfalls punktelose Südbadenligareserve aus Helmlingen zu Gast. „Zwei Punkte müssen her komme was wolle“, so die Vorgabe aus dem Großweirer Lager.

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