Trotz einer ordentlichen ersten Halbzeit unterlagen die Damen der HSG Freiburg verdient und am Ende deutlich gegen den Tabellenzweiten BSV Sachsen Zwickau.


Nach wie vor ohne die beiden besten Scorerinnen Angelika Makelko und Nadine Czok traten die Red Sparrows die lange Anreise nach Zwickau auch ohne die zuletzt starke Alica Burgert an. Der starke Rückhalt der MannschaZ von Trainer Ralf Wiggenhauser, Torhüterin Lena Fischer, welche zuletzt krankheitsbedingt fehlte, war jedoch wieder im Kader, spielt eine herausragende Par`e und wurde am Ende sogar zur Freiburger Spielerin des Spiels gewählt.

Die erste Halbzeit verlief aus Freiburger Sicht sehr ordentlich. Trotz des geschwächten Kaders konnte man das Spiel knapp und ausgeglichen halten. Der starken Defensive, die nur 9 Treffer zuließ, stand allerdings abermals mit nur 7 Treffern die schwächelnde Offensive entgegen. Mit nur 248 erzielten Toren sind  sie saisonübergreifend das offensive Liga-Schlusslicht.

Ähnlich wie in der letzten Woche verloren die Red Sparrows im zweiten Durchgang schnell den Boden unter den Füßen. Waren es gegen Halle noch die vielen technischen Fehler, verwarfen die Freiburgerinnen in dieser Par`e einfach zu viele Bälle, was das Spitzenteam aus Sachsen eiskalt ausnutzen konnte. Nach vier Gegentreffern und fünf Minuten in der zweiten Halbzeit war Wiggenhauser schon gezwungen, ein Timeout zu nehmen: „Im Endeffekt war das Spiel hier schon weit weg. Wir machen zur Zeit noch viele Fehler und zahlen dafür gerade viel Lehrgeld.“

Damit verloren die Red Sparrows das driDe Spiel in Folge, können aber dennoch stolz auf die Leistungen der vergangenen Wochen sein. Gegen die drei besten Teams der 2.Handball Bundesliga konnte man zumindest immer eine Halbzeit auf dem gleichen Niveau mitspielen. Für Wiggenhauser war deshalb auch gegen den BSV Sachsen Zwickau mehr „Posi`ves als Nega`ves zu sehen“ und ergänzte: „Das Ergebnis geht in Ordnung und Zwickau hat das Spiel verdient gewonnen. Mit Makelko, Czok und Burgert fehlten uns wich`ge Spielerinnen, dafür haben wir ein gutes Spiel gemacht.

Für uns heißt es jetzt die Köpfe hochzunehmen und nächste Woche im Heimspiel gegen Wuppertal zu gewinnen.“

BSV Sachsen Zwickau - Red Sparrows HSG Freiburg 26:17 (9:7)

 BSV Sachsen Zwickau  Red Sparrows  HSG Freiburg

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