Den Freiburger Handballerinnen steht ein spannendes Wochenende bevor.


Zum zweiten Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga geht es an die dänische Grenze zum TSV Nord Harrislee. Eine Partie, die den Red Sparrows sowohl sportlich als auch organisatorisch alles abverlangt.

Erstmals per Zug, erstmals mit Übernachtung: Dem Aufsteiger aus dem Breisgau stehen beim weitestens Auswärtsspiel der Saison einige Premieren bevor. Die 916 Kilometer in den hohen Norden legt das Team mit ICE, Regionalbahn und Taxi zurück. Um 05:45 Uhr startet die abenteuerliche Reise am Freiburger Bahnhof, Ankunft an der Sporthalle ist für 15:00 Uhr geplant. Wenn die Partie um 17:00 Uhr angepfiffen wird, könnte der Mannschaft die Fahrt durch die ganze Republik durchaus noch in den Knochen stecken. Aber Jammern gilt bei den Red Sparrows nicht, selbst wenn zu den Reisestrapazen auch sportlich eine Herkulesaufgabe auf die junge Mannschaft wartet. Die «Nordfrauen» sind eins von nur drei Teams, die bislang noch verlustpunktfrei sind. Vor allem das Tempospiel hat Trainer Ralf Wiggenhauser beeindruckt, mit dem sie Werder Bremen (39:27 zuhause) und die Füchse Berlin (28:22 auswärts) in die Schranken gewiesen haben.

Tempo können auch die Red Sparrows gehen, jedoch wird eine «deutliche Steigerung im Vergleich zum letzten Wochenende nötig sein, wenn wir einen oder sogar zwei Punkte mit nach Hause nehmen wollen», berichtet Neuzugang Simone Falk. «Aber wir haben gut trainiert und haben Bock auf das Spiel! Natürlich wird die Fahrt am Samstag ganz schön anstrengend und ein Großteil der Mannschaft kommt erst am Montag um 08:00 Uhr zurück, weil wir am Sonntag noch das Bundesligaspiel Flensburg gegen Leipzig anschauen», blickt die sympatische Linksaußen voraus, hat aber trotz der bevorstehenden Strapazen ein Lächeln im Gesicht: «Was tut man nicht alles für die 2. Liga...» (Bild: Patrick Seeger)

Anwurf: 21.09.2019 um 17:00 Uhr: TSV Nord Harrislee – Red Sparrows HSG Freiburg.

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